Angel-Guide: John Chowns

Zander Angeln: Tipps für Anfänger bis Profi

Ultimativer Guide für dich!
Hier werde ich das Zander Angeln erklären und besondere Techniken vorstellen, mit denen du deinen Raubfisch PB fängst.
Riesenzander Pelagisch Angeln Guiding-Tour
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Angeln Guide: John Chowns
Professioneller Angler
& Raubfisch-Guide:
John Chowns

Hey Meister! 🎣

Wenn du Lust auf ein unvergessliches Zander-Angelerlebnis hast, zögere nicht, mich zu kontaktieren! Vereinbare noch heute einen Termin für ein spannendes Zander Guiding mit meinem Angelboot, bei dem wir gemeinsam mit Echolot auf die Suche nach Riesenzander gehen. Ich garantiere dir ein Abenteuer, das dir lange im Herzen und Erinnerung bleiben wird – inklusive wertvoller Erfahrunegn, die deine Chancen einen großen und ausgewachsenen Zander zu fangen nachhaltig steigern. Pack deine Neugier und Abenteuerlust ein – bis bald am Wasser!

John Chowns

Was ist ein Zander?

Der Zander (Sander lucioperca) ist ein faszinierender Raubfisch aus der Familie der Barschverwandten (Percidae).

Er kommt hauptsächlich in Europa vor und ist bevorzugt in großen Flüssen, Seen und Stauseen anzutreffen – etwa in Deutschland, Österreich und den baltischen Staaten.

Aufgrund seiner anspruchsvollen Fangtechnik und seines hochwertigen, wohlschmeckenden Fleisches erfreut sich der Zander besonders unter Anglern großer Beliebtheit.

Warum der Zander in Deutschland so geschätzt wird

Der Zander gilt in Deutschland als besonders wertvoll – und das aus gutem Grund:
Sein zartes, grätenarmes Fleisch macht ihn zu einem der begehrtesten Speisefische im Süßwasserbereich. Gleichzeitig ist er für viele Angler ein spannender Zielfisch, denn seine scheue Art und sein Lebensraum in trübem Wasser machen das Zanderangeln zur echten Herausforderung.

Auch ökologisch spielt der Zander eine wichtige Rolle: Als Raubfisch hält er das Gleichgewicht in unseren Gewässern aufrecht, indem er kleinere Fischarten reguliert. Darüber hinaus ist er für die Berufsfischerei und Aquakultur von wirtschaftlicher Bedeutung – sei es durch direkten Verkauf oder durch angeltouristischen Nutzen.

Aufgrund seiner Empfindlichkeit gegenüber Überfischung steht der Zander zudem unter besonderem Schutz. Mindestmaße, Schonzeiten und klare Entnahmeregeln sorgen dafür, dass sein Bestand nachhaltig gesichert bleibt.

Wichtige Merkmale eines Zanders

Der Zander ist ein schlanker, torpedoförmiger Raubfisch mit einem kraftvollen Körperbau – perfekt angepasst für blitzschnelle Jagdattacken.

Sein großes Maul mit scharfen Fangzähnen, darunter zwei auffällige Hundszähne, macht ihn zum effektiven Beutegreifer.

Die leicht vorstehende Unterkieferpartie unterstreicht seine räuberische Anatomie.

Typisch sind auch seine lichtempfindlichen, großen Augen – ideal für Jagd in trübem Wasser oder in der Dämmerung.

Seine zwei klar getrennten Rückenflossen (eine stachelig, eine weich) sowie die eingekerbte Schwanzflosse sorgen für Stabilität und Agilität im Wasser.

In Sachen Optik zeigt der Zander je nach Gewässer eine variierende Färbung:

MerkmalBeschreibung
FärbungDunkler Rücken (graugrün bis oliv), helle Flanken mit senkrechten Streifen, Bauch meist weißlich
Größe & GewichtTypisch 40–70 cm und 1–4 kg; Großfische über 90 cm und 10 kg möglich
LebensraumBevorzugt tiefe, trübe Seen, Flüsse und Kanäle mit Strukturen
AktivitätszeitenÜberwiegend aktiv in der Dämmerung und nachts
BesonderheitenEmpfindlicher Raubfisch – beim Zurücksetzen besonders vorsichtig behandeln

So finde ich die Zander

Der Zander bevorzugt strukturreiche, tiefere Gewässer mit wenig Licht.

Ich finde Zander oft in großen Flüssen, Kanälen, trüben Seen oder Baggerseen mit hartem Grund und abwechslungsreicher Bodenstruktur. Typische Standplätze sind tiefe Rinnen, Abbruchkanten, Buhnen, Steinschüttungen, Brückenpfeiler oder ruhige Bereiche direkt neben der Hauptströmung – überall dort, wo sich Beute verstecken und der Räuber zuschlagen kann.

Zander sind tagsüber meist träge und halten sich in Deckung auf. Richtig aktiv werden sie in der Dämmerung und nachts – bei trübem Wetter sogar schon früher. Trübes Wasser spielt ihnen in die Karten: Dank ihrer lichtempfindlichen Augen jagen sie dort besonders effektiv.

Zander Angelspot Fluss
zander-angelspot-ufer
Typische AufenthaltsorteSaisonale Aufenthaltsorte
Tiefe Rinnen und Kanalböschungen mit harter BodenstrukturIm Frühjahr: Flachwasserzonen in Ufernähe zur Laichzeit
Abbruchkanten, Spundwände und Buhnenfelder mit leichter StrömungIm Sommer: Schattige Plätze unter Brücken oder bei versunkenen Strukturen
Hafeneinfahrten, Brückenpfeiler und tiefe Beckenbereiche in Flüssen oder KanälenIm Herbst: Übergangszonen zwischen Flach- und Tiefwasser als Jagdgebiet
Bereiche mit wechselndem Untergrund (z. B. Übergang von Sand zu Kies)Im Winter: Ruhige, tiefere Bereiche mit konstantem Temperaturprofil
Trübes Wasser mit wenig Lichteinfall – bevorzugt bei starker BewölkungBei Hochwasser: Zander ziehen in beruhigte Randbereiche abseits der Hauptströmung

Zander sind keine Zufallsfänge – sie halten sich gezielt dort auf, wo Nahrung, Deckung und stabile Bedingungen zusammentreffen. Statt gleichmäßig im Gewässer verteilt zu sein, bevorzugen sie bestimmte Strukturen und Plätze. Wer diese Hotspots kennt, erhöht seine Fangchancen deutlich. Hier findest du die aussichtsreichsten Zanderplätze – abgestimmt auf ihr typisches Verhalten und die Charakteristik ihrer bevorzugten Reviere:

Zander-Hotspots – Wo sich das gezielte Angeln wirklich lohnt

Zander suchen sich gezielt Orte, die ihnen Schutz, Beute und Strömungsvorteile bieten. Wer ihre Lieblingsplätze kennt, kann deutlich gezielter und erfolgreicher angeln. Hier sind die aussichtsreichsten Strukturen im Überblick:

HotspotBeschreibung
Kanten & TiefenwechselZander lauern an Übergängen zwischen Flach- und Tiefwasser auf Beutefische. Mit Echolot oder durch gezielte Würfe entlang der Kante auffindbar.
UnterwasserstrukturenVersunkene Bäume, Steine oder alte Pfähle bieten Verstecke und ziehen Beutefische an. Hängergefahr – daher Hängerretter oder Offset-Haken verwenden.
Gruben & BodenlöcherTiefe Mulden bieten Zander Rückzugsorte, besonders bei Strömung. Ideal für langsames Jiggen oder Vertikalangeln direkt über der Struktur.
StrömungskantenAn Zonen zwischen starker und ruhiger Strömung warten Zander energiesparend auf Beute. Köder in die Strömung werfen und in ruhige Bereiche treiben lassen.
Buhnenfelder & HafeneinfahrtenKünstliche Strukturen brechen die Strömung und schaffen ideale Rückzugsorte für Raub- und Beutefische. Hotspot: ruhige Zonen hinter Buhnen.
KrautgrenzenÜbergänge zwischen Kraut und offenem Wasser sind klassische Jagdgebiete, vor allem in klaren Seen. Ideal mit krautfreundlichen Montagen.
Zuflüsse & MündungenEinströmende Bäche und kleinere Flüsse bringen Sauerstoff und Nahrung – perfekt für Zander, besonders im Frühjahr oder nach Regen.

Meine beliebten Zander Hotspots

KategorieBeschreibung
FlüsseZander stehen gern in strömungsberuhigten Bereichen – z. B. hinter Brückenpfeilern, an Buhnen, über Kiesbänken oder in tiefen Kurven – meist in Grundnähe.
SeenTop-Spots sind alte Flussläufe, Tiefenrinnen, Schilfzonen und Plateaus mit Gefälle. Im Sommer auch flache Buchten bei Dämmerung lohnenswert.
KanäleZander schätzen gleichmäßige Strukturen. Schleusen, Brücken, Einläufe und alte Anleger sind bevorzugte Plätze – hier herrschen stabile Bedingungen.
StauseenHotspots sind versunkene Gebäude, tiefe Bereiche nahe der Staumauer und Zuflüsse. Im Winter stehen Zander oft tief und strukturgebunden.
FrühjahrZander suchen zum Laichen flache Zonen (2–5 m) in Ufernähe auf. Schilfkanten und Krautfelder sind Top-Reviere.
SommerTagsüber halten sich Zander in mittleren Tiefen (4–8 m) auf. Nachts ziehen sie flach – Dämmerung ist Beißzeit.
HerbstZander folgen Beutefischen in tieferes Wasser (6–12 m), z. B. an Kanten und in Gruben. Aktivitätslevel ist hoch.
WinterFische konzentrieren sich in sehr tiefen, ruhigen Bereichen (10–20 m), oft an Strukturen. Wenig Bewegung, aber gezieltes Angeln möglich.
Echolot einsetzenBananenförmige Echos nahe dem Gewässergrund deuten auf Zander hin – besonders in tieferen Bereichen.
Umgebung beobachtenSpringende Kleinfische oder jagende Vögel sind ein klares Zeichen für Raubfischaktivität in der Nähe.
Lokalwissen nutzenInfos von Einheimischen oder Angel-Apps wie Navionics helfen, gezielt gute Spots zu finden.
Dämmerung nutzenZander rücken abends näher ans Ufer – dann lohnt sich das gezielte Uferangeln besonders.
ElbeBuhnenfelder bei Magdeburg, tiefe Kurven bei Hamburg – ideal für Zander im Fluss.
RheinHafeneinfahrten und Strömungskanten, z. B. bei Köln – klassische Hotspots im Strom.
BodenseeKrautige Ufer bei Lindau und alte Rinnen im Überlinger See bieten stabile Zanderreviere.
Stauseen (z. B. Biggesee)Staumauerbereiche, Zuflüsse und versunkene Strukturen sind besonders fängig – vor allem im Herbst/Winter.

Welche Angelrute, Angelrolle und Angelschnur für das Zander Angeln?

Beim gezielten Zanderangeln – besonders beim Spinnfischen – ist ein gut abgestimmtes Setup aus Angelrute, Angelrolle und Angelschnur entscheidend für den Erfolg. Ein fein abgestimmtes Setup mit sensibler Rute, leichtgängiger Rolle und direkter Schnurführung macht den Unterschied.

Die richtige Spinnrute für das Zanderangeln

Beim Zanderangeln spielt die Wahl der passenden Rute eine entscheidende Rolle – vor allem, wenn du mit Kunstködern wie Gummifischen unterwegs bist. Hier kommt es auf Länge, Wurfgewicht und Aktion an, damit du Köderführung und Biss optimal kontrollieren kannst.

Riesiger Zander biss an
Ein sehr schöner Zander aus dem Rhederlaag

Die richtige Länge der Spinnrute:

  • Eine Raubfischrute mit einer Länge zwischen 2,40 m und 2,70 m ist ideal.
  • Kürzere Modelle (ca. 2,40 m) eignen sich perfekt fürs Bootsangeln, da sie handlich und gut kontrollierbar sind.
  • Längere Angelruten (bis etwa 2,70 m) verschaffen dir am Ufer einen Wurfweitenvorteil.
  • Raubfischruten über 2,70 m wirken oft unhandlich und können im Spitzenbereich an Schnelligkeit verlieren.

Das richtige Wurfgewicht der Spinnrute:

  • Das passende Wurfgewicht hängt von Gewässertyp und Ködergröße ab:
  • Für leichte Köder (z. B. Finesse-Rigs oder kleine Gummis) reicht ein Wurfgewicht von 5–25 g.
  • Für größere Köder (z. B. 12–15 cm Gummifische) empfiehlt sich ein Bereich von 20–60 g.
  • Ein guter Mittelweg liegt im Bereich von 15–50 g – ideal für die meisten Situationen.

Rutenaktion:

Optimal ist eine schnelle, straffe Spitzenaktion – also eine sogenannte „Fast Action“. Diese sorgt dafür, dass du den Kontakt zum Köder spürst, den Grund zuverlässig wahrnimmst und beim Biss sofort und präzise anschlagen kannst – besonders wichtig bei vorsichtigen Zandern.

Meine Emfehlung:

Welche Spinnrolle eignet sich fürs Zanderangeln?

Die Wahl der richtigen Angelrolle ist beim Zanderangeln mindestens so wichtig wie die passende Rute. Damit das Setup ausgewogen und effizient ist, kommt es auf Größe, Übersetzung, Gewicht und Schnurfassung an.

Die richtige Rollengröße für das Zanderangeln

Für das Spinnfischen auf Zander haben sich Rollen der Größenklasse 2500 bis 4000 (je nach Hersteller unterschiedlich bemessen) bewährt. Besonders die 3000er Größe bietet einen guten Kompromiss zwischen Schnurkapazität, Laufruhe und Gewicht.
Wichtig: Die Rolle sollte mindestens 200–250 m Schnur in 0,25 mm Durchmesser aufnehmen können.

Übersetzung & Schnureinzug:

Eine schnell drehende Rolle mit hoher Übersetzung – etwa 5.3:1 oder höher – ist beim Zanderangeln von Vorteil. Damit kannst du den Köder zügig einholen oder auf Bisse schnell reagieren. Ein Schnureinzug von 75 bis 90 cm pro Kurbelumdrehung ist dabei ideal.

Gewicht & Ausbalancierung:

Das Rollengewicht sollte zwischen 200 und 250 g liegen, um ein harmonisches Gleichgewicht mit der Rute zu schaffen. Eine schlecht ausbalancierte Kombi – etwa mit zu schwerer Rolle – macht das Angeln auf Dauer anstrengend und unpräzise.

Praxistipp:

Montiere die Rolle und halte die Rute mit zwei Fingern oberhalb des Rollenhalters. Bleibt sie waagerecht, ist die Balance perfekt.

Meine Empfehlung:

Shimano Stella 3000 MHG

Die richtige Angelschnur für das Zanderangeln

Beim Zanderangeln kommt es auf Sensibilität und Direktkontakt an – und genau deshalb ist die Wahl der richtigen Schnur entscheidend. Wer auf Zander erfolgreich sein will, setzt auf eine Schnur, die zuverlässig Bisse und Grundkontakte überträgt.

Mehrfach geflochtene Angelschnur – mein klarer Favorit

Mehrfach geflochtene Angelschnüre sind beim Spinnfischen auf Zander meine erste Wahl. Sie sind nahezu dehnungsfrei, wodurch du auch feine Anfasser sofort spürst und gezielt reagieren kannst. Monofile Schnüre hingegen haben eine stärkere Dehnung und können den Anhieb verzögern – was gerade bei vorsichtigen Zandern problematisch ist.

Stärke & Tragkraft:

  • Ein Schnurdurchmesser zwischen 0,10 und 0,16 mm hat sich bewährt.
  • Für klare Gewässer oder scheue Zander eignet sich eine feinere Schnur von 0,10–0,12 mm.
  • In trüberem Wasser, bei stärkerer Strömung oder größeren Ködern darf es etwas robuster sein – hier empfehlen sich 0,14–0,16 mm, mit einer Tragkraft von rund 6 bis 12 kg.

Vorfach – Schutz mit Köpfchen:

Da Zander über ein kräftiges Gebiss mit scharfen Zähnen verfügen, ist ein Fluorocarbon-Vorfach Pflicht. Empfohlen wird eine Stärke von 0,25 bis 0,35 mm bei einer Länge von 1 bis 1,5 Metern.
Fluorocarbon ist im Wasser nahezu unsichtbar und schützt die Hauptschnur zuverlässig vor Beschädigungen.

 Bewährte Schnur-Kombis:

Vorfachmaterial: Fluorocarbon in 0,30 mm

Meine Empfehlung für mehrfach geflochtene Angelschnur:

Daiwa J-Braid 8 Braid 0.10mm auf Amazon ansehen*

Zusätzliche Tipps für erfolgreiches Zanderangeln

Angeln in Holland auf kapitale Zander
Angelruten: Hechtruten, Barschruten u. Zanderruten

Köderführung mit Gefühl:

Beim Angeln auf Zander haben sich Gummifische zwischen 7,5 und 15 cm als äußerst effektiv erwiesen – meist präsentiert am Jigkopf. Wichtig ist dabei eine feine Köderführung, bei der du den Bodenkontakt deutlich spürst. Eine Rute mit sensibler Spitze überträgt jede Bewegung – das ist entscheidend, um die oft vorsichtigen Bisse des Zanders zu erkennen.

Wurfgewicht anpassen:

Das richtige Wurfgewicht hängt stark vom Gewässertyp ab.

  1. In flachen Seen oder Kanälen ohne starke Strömung reicht eine leichtere Ruten-Kombo.
  2. In tiefen Flüssen oder bei kräftiger Strömung brauchst du eine stärkere Ausrüstung, um den Köder sauber am Grund zu führen.

Setze auf Qualität:

Beim Spinnfischen wird dein Tackle dauerhaft belastet. Eine hochwertige Rolle mit stabilem Getriebe und sanftem Lauf zahlt sich langfristig aus – besonders bei vielen Würfen und häufiger Köderführung.
Auch eine gute Raubfischrute sollte aus hochwertigem Carbon bestehen: Sie bleibt leicht, sensibel und bietet die nötige Rückmeldung, um Bisse sicher zu verwerten.

Meine effektivsten Angelmethoden auf Zander

Spinnfischen (Jiggen):

Die wohl beliebteste Methode: Ein Gummifisch wird mit kurzen, ruckartigen Bewegungen über den Grund geführt. Der Köder hebt ab, fällt zurück – genau das reizt den Zander zum Biss. Variiere die Einholpausen – besonders beim Absinken kommt oft der Anbiss.

Vertikalangeln:

Ideal vom Boot aus: Der Köder schwebt direkt unter dem Boot, nur leicht bewegt mit der Rutenspitze. Sehr gezielt und besonders effektiv bei tief stehenden oder trägen Fischen. Nutze ein Echolot zur genauen Ortung – besonders im Winter ein Gamechanger.

Grundangeln mit Köderfisch:

Eine passive, aber sehr effektive Methode – vor allem nachts oder bei kaltem Wasser. Ein toter Köderfisch wird gezielt am Grund abgelegt und in Ruhe präsentiert. Ideal im Frühjahr und Herbst, wenn Zander eher träge sind.

Drop-Shot-Technik:

Finesse pur: Der Köder hängt frei über dem Grund und wird mit feinen Bewegungen präsentiert – perfekt bei vorsichtigen Zandern oder hohem Angeldruck. Funktioniert besonders gut in klaren Gewässern oder bei minimaler Aktivität.

Twitching mit Wobblern:

Mit kurzen Rucken wird ein Wobbler lebhaft durchs Mittelwasser geführt – das löst bei aktiven Zandern häufig Reflexbisse aus. Besonders im Sommer während der Dämmerung ein echter Geheimtipp.

Meine besten Köder für Zander – was funktioniert

Zander-Collector bringt große Zander
Zander am Gummifisch Dropshot Montage

Gummifische – der Klassiker:

Gummifische in der Größe 7,5 bis 15 cm sind die Allrounder beim Zanderangeln. Modelle um die 10–12 cm treffen meist den idealen Mittelweg. Bei klarem Wasser greifen viele Angler zu natürlichen Farben wie Weiß, Silber oder Grün. In trübem Wasser sorgen auffällige Farben wie Chartreuse oder Orange für Aufmerksamkeit. Das Jigkopf-Gewicht richtet sich nach Tiefe und Strömung – zwischen 10 und 30 g ist Standard.

Extra-Tipp:

UV-aktive oder glitzernde Gummis machen in tiefem oder trübem Wasser oft den Unterschied.

Ich empfehle:

Meine Lieblingsköder sind Köderfische, die sind natürlich und unschlagbar!

Kleine tote Friedfische wie Rotfedern oder Ukelei (8–15 cm) sind ein echter Zander-Magnet.
Montiert am Fireball-Jig, Einzelhaken oder System mit Drilling wirken sie besonders natürlich. Den toten Köderfisch leicht einschneiden – das setzt Duftstoffe frei und wirkt wie ein Lockstoff-Booster.

Wobbler – aktiv & effektiv:

Schlanke Wobbler im Minnow-Stil (7–12 cm) laufen stabil durchs Wasser und imitieren Beutefische perfekt. Bei Zander empfiehlt sich eine Lauftiefe von 2 bis 6 m, je nach Gewässerstruktur. Natürliche Töne für klares Wasser, Firetiger oder knallige Farben bei Trübung. Modelle mit Rasseln erzeugen zusätzliche Reize – besonders bei aggressiven Zandern ein Vorteil.

Twister & Creature-Baits – für Finesse-Fans:

Kleine Twister oder Kreaturköder (5–10 cm) mit Beinchen oder Schaufelschwänzen sind perfekt, wenn Zander vorsichtig sind. Gefischt am leichten Jigkopf oder Drop-Shot-Rig überzeugen sie mit dezentem Spiel. Ideal bei stark befischten Gewässern oder bei schwierigen Bedingungen.

Meine besten Zeiten zum Zanderangeln

Zander lassen sich grundsätzlich das ganze Jahr über fangen – doch je nach Jahreszeit ändern sich Verhalten, Standorte und die besten Methoden. Wer die saisonalen Unterschiede kennt, hat einen klaren Vorteil.

Meine zusätzlichen Tipps:

  • Schonzeiten: In Deutschland meist Mitte März bis Mitte/Ende Mai – regional unterschiedlich
  • Wetter: Trübe Tage oder leichter Regen fördern die Bisslaune
  • Gewässerwahl: Flüsse und Stauseen im Herbst/Winter, Seen im Frühjahr/Sommer

FAQ: Häufige Fragen zu Zander Angeln

Viele Angler fragen sich: Welche Rutenlänge passt? Wie viel Wurfgewicht brauche ich? Welche Rollengröße und Schnurstärke sind optimal? Meist kommen geflochtene Schnüre mit geringer Dehnung zum Einsatz – für maximale Köderkontrolle und Bisserkennung.

Da Zander ein scharfes Gebiss haben, ist ein abriebfestes Fluorocarbon-Vorfach Pflicht. Die Fragen drehen sich um Länge, Durchmesser und die richtige Verbindung zur Hauptschnur.

Größe und Gewicht der Jigköpfe müssen auf Köderart, Wassertiefe und Strömung abgestimmt sein. Auch die Hakengröße für verschiedene Ködertypen ist ein häufiges Thema.

Ob Jiggen, Vertikalangeln, Drop-Shot oder klassisches Grundangeln mit Köderfisch – viele Angler wollen wissen, welche Methode wann am besten funktioniert.

Eine oft gestellte Frage: Wie bewege ich den Gummifisch am Grund? Wie lange pausiere ich? Die richtige Köderführung entscheidet oft über Erfolg oder Schneidertag.

Zander beißen oft vorsichtig – daher gibt es viele Fragen zur Bissanzeige, Schnurkontrolle und dem richtigen Moment für den Anhieb.

Klassiker wie Gummifische, Twister, Wobbler oder Köderfische stehen im Fokus – besonders was Größe, Form und Farbe betrifft.

Viele Angler vergleichen die Effektivität beider Varianten. Auch Montagen wie der Fireball-Jig oder Systemhaken sind dabei gefragt.

Zander halten sich selten wahllos auf – gefragt sind Infos zu Strukturen, Kanten, Rinnen, Strömungsschatten und flachen Zonen bei Nacht.

Gerade Uferangler suchen nach Tipps, wie man auch ohne Technik Zanderstellen erkennt – z. B. durch Beobachtung, Erfahrung und Angelkarten.

Viele Angler möchten wissen, in welchem Gewässertyp die Chancen besser stehen – je nach Jahreszeit, Struktur und Angelstil.

Beliebte Fragen drehen sich um Jahreszeiten, Tageszeiten (z. B. Dämmerung, Nacht) und die Aktivitätsmuster des Zanders im Laufe des Jahres.

Lichtverhältnisse, Regen, Wassertemperatur – Zander reagieren sensibel auf Umweltreize. Trübe Tage sind meist besser als pralle Sonne.

Ja, insbesondere in Deutschland gelten oft Schonzeiten von Mitte März bis Mitte/Ende Mai – abhängig vom Bundesland. Lokale Regelungen unbedingt beachten!

Ein Dauerbrenner: Zander sind nicht immer in Fresslaune. Fragen zu Verhalten, Wetter, Köderwahl und Technik kommen oft auf.

Je nach Jahreszeit verändert sich die bevorzugte Tiefe. Im Winter tief, im Sommer eher flach in der Nacht – dieses Thema ist für viele Angler essenziell.

Zander leben meist nicht in klassischen Schwärmen, halten sich aber oft in lockeren Gruppen an Strukturen auf – vor allem in kälteren Monaten.

Ein wichtiges Thema: Richtiger Umgang, geeignete Hakenlöser und möglichst schonendes Zurücksetzen – besonders bei untermaßigen oder geschonten Fischen.

Falsche Köderführung, zu harter Anhieb, schlechte Ausrüstung – gerade Einsteiger machen hier oft vermeidbare Fehler.

Nicht zwingend – aber ein Boot verschafft Vorteile, vor allem im Sommer und Winter, wenn Zander in tieferen oder schwer erreichbaren Bereichen stehen.

Hi Meister!
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Mit meinem voll ausgestatteten Boot und modernster Echolot-Technik zeige ich dir als Coach, wie das Zanderangeln funktioniert. Ob auf dem Fluss oder See – du wählst das Gewässer, und ich zeige dir die Angeltechniken, um die großen Zander sicher in den Kescher zu bekommen! Bei weiteren Fragen wirf gerne einen Blick in meinen FAQ.

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